Spielbericht: Meisterschaftsspiel TTC Pingsdorf-Badorf gegen TTG Berzdorf II vom 06.03.2015

Die TTG Berzdorf war und ist ein spielerisch unbequemer Gegner, dem man sich in den letzten Jahren meist geschlagen geben musste. Da man aber nie chancenlos war, hatte man sich auch für diese Begegnung eine kleine Überraschung ausgerechnet. Krankheitsbedingt mussten beide Teams auf jeweils eine ihrer Stützen verzichten. Bei Pingsdorf fehlte im mittleren Paarkreuz Marcel Engels, beim Gegner fehlte die ungeschlagene Nummer 1, Karl-Ernst Klein. Unterm Strich ein Vorteil für die Brühler.

Pingsdorf stellte die gewohnten Doppelpaarungen um und dies zahlte sich aus. Die ersten beiden Partien konnten klar gewonnen werden, nur das Doppel 3 musste sich nach gutem Beginn am Ende mit 3:1 Sätzen dem Gegner beugen. Im oberen Paarkreuz konnte jedes Team einen Punkt verbuchen, so dass es nach den ersten Spielen 3:2 für Pingsdorf stand. Als dann Dieter Thelen in einem hart umkämpften Fünf-Satz-Match am Ende als Sieger hervorging, konnte man schon etwas beruhigter den kommenden Paarungen entgegen sehen. Die gegnerische Mannschaft ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und gewann die drei folgenden Partien teils überlegen, so dass es nach der ersten Runde doch noch 5:4 für Berzdorf stand.

Nun waren wieder die, aus Pingsdorfer Sicht, stärkeren Spieler an der Reihe. Und die konnten ihrer leichten Favoritenrolle gerecht werden, so dass es nach 12 Spielen 7:5 für Pingsdorf stand. Man ahnte, dass die nächsten beiden Partien wenig zur Verbesserung des Ergebnisses beitragen würden, so dass man sich auf das abschließende Doppel konzentrierte. Doch plötzlich hatte Jaczek Andrzejak, in seinem letzten Spiel, beim Stande von 10:7 im fünften und entscheidenden Satz, drei Matchbälle. Er konnte diese große Chance jedoch nicht nutzen, so dass vor dem letzten Spiel der Gegner mit 8:7 führte. Jetzt hieß es die Nerven behalten und auf seine Stärken vertrauen. Und dies gelang in den ersten beiden Sätzen, die man klar gewann. Doch plötzlich wurde der Gegner stärker, man selbst unsicherer und der dritte Satz ging verloren. Im 4. Durchgang stand die Begegnung auf des Messer‘s Schneide. Am Ende konnte man den Satz glücklich mit 15:13 für sich entscheiden, so dass es nach 3 Stunden und 5 Minuten 8:8 Unentschieden stand. Ein Ergebnis, was dem Spielverlauf entsprach und mit dem jeder zufrieden sein konnte.

Am nächsten Freitag, den 13.03. geht es zum vorletzten Spiel der Saison nach Pesch.